Erfolgreiche Solidaritätskundgebung vor Conti (ehemals VDO) in Dortmund

Am 12.11.2009 wurde eine erfolgreiche Solidaritätskundgebung gegen die Arbeitsplatzvernichtung bei Conti (früher VDO) und gegen die politisch- motivierte Kündigung von Andreas Kossack durch Conti (VDO) in Dortmund durchgeführt. Morgens früh schon wurde von 4 Freunden des Solidaritätskreises das „Solidaritätsinfo Nr. 2“ vor dem Tor von Continental verteilt.

Mittags kamen insgesamt 15 Teilnehmer für die Kundgebung. 8 Kollegen der Vertrauensleuteversammlung von Hoesch-Spundwand und Profil GmbH drückten ihre solidarische Unterstützung aus. Gerd Pfisterer, BR- Vorsitzender von HSP, griff an, dass die Unternehmer anscheinend auf breiter Front Stammarbeitsplätze vernichten wollen, um sie durch flexible Leiharbeiter zu ersetzen, die weniger kosten. So wollen die Unternehmer in der Krise Profite machen. Es ist ein Skandal, dass einerseits Massenentlassungen durchgeführt werden und gleichzeitig Leiharbeiter eingestellt werden. Auch dies sei ein Beweis für die letztlich politische Motivation der Kündigung von Andreas Kossack. 

Peter Nunhofer, neu in den erweiterten Kreisvorstand der Partei „Die Linken“ gewählt, drückte seine Solidarität aus. Die MLPD des Kreises Dortmund-Schwerte-Unna trug ihre Solidaritätsadresse vor. Sie hob hervor, dass für den Kampf die unverbrüchliche Solidarität mit Streikführern erforderlich ist. Nur so kann die Arbeiterbewegung noch vor uns stehende Auseinandersetzungen meistern. Sie griff an, dass die örtliche IG Metall- Führung die politische Solidarität mit Andreas bisher verweigere. 

Der Solidaritätskreis erhielt einen Telefonanruf der DKP und vom Linken Bündnis, dass heute leider keiner kommen könne, aber sie die Solidarität für den Prozesstag am 26.11. organisieren wollen. Ein Kollege der Montagsdemo hob hervor, dass der bei der Montagsdemo gelernt habe, dass Arbeitende und Arbeitslose zusammenhalten müssen. Wenn einer angegriffen wird, dann muss die Solidarität organisiert werden. Von den anwesenden Kundgebungsteilnehmern wurden 41 Unterschriften für die Solidarität von den hinein und herausfahrenden Kolleginnen und Kollegen gesammelt. Teilweise unterschrieben die Kolleginnen und Kollegen, obwohl eine lange Schlange beim Rein- bzw. Rausfahren entstand. Andreas Kossack bedankte sich für die Solidarität bei allen Anwesenden und hob hervor, dass diese Solidarität eine große moralische Unterstützung ist.